La Laguna 2021

Bild la laguna

Die Arbeiten in dieser Galerie sind Erinnerungen an Reisen in die Lagune von Venedig in einem sehr speziellen zeitlichen Kontext, der unser gesamtes Leben, sowohl individuell als auch kollektiv geprägt und verändert hat.

Der erste Teil dieser Arbeiten entstand im Winter/Frühling 2021 nach beinahe einem Jahr Corona-Pandemie.
Der zweite Teil nach einem Aufenthalt auf der Insel Pellestrina im Juni 2021. Für die Malereien, mixed media-Arbeiten und Collagen habe ich ausschließlich in Venedig gekaufte Farbpigmente und eigene Fotos verwendet.

Negev 2020

negev

 

Lanzarote 2018

Lanzarote

Zwei Wochen ist Gudrun Wassermann 2020 in der Wüste Negev in Israel unterwegs gewesen, wo sie in einer Jurte übernachtet und die Ruhe der Wüste nach aufgeregten Tagen in Tel Aviv genossen hat. Die Künstlerin war fasziniert von der Stimmung der Leere und Ruhe inmitten der Wüste, hat viele Bleistiftzeichnungen gemacht, die sie später im Atelier als Wachsobjekte oder auch größere Arbeiten umgesetzt hat. Zu erkennen sind in den Werken zum Beispiel Beduinenzelte und vor allem die Farbstimmung der Wüste wird eingefangen.

Das Auffinden und Erhalten von Spuren vergangener Zeiten – gleich, ob gesellschaftlich gedacht oder ganz persönlich, autobiografisch betrachtet – das Auffinden von Spuren und das Wachhalten von Erinnerungen ist von zentraler Bedeutung für unsere Gegenwart und Zukunft. Ohne Bewusstsein der Historie können wir die Gegenwart nicht verstehen und ohne in der Zeit zu stehen können wir die Zukunft nicht gestalten. Hartwig Knack

 

Reisen
home

Dieses Skizzenbuch entstand während eines dreiwöchigen Lanzarote-Aufenthalts im Jänner/Februar 2018. Mit im Gepäck waren Farbpigmente, Leinöl zum Herstellen von Eitempera, Kreiden und Tusche. Das Skizzenbuch hatte ich immer dabei, um unterwegs Natureindrücke und Farbstimmungen festzuhalten. Am Abend wurde die Küche im Haus in Órzola zum Atelier, im Kühlschrank standen die Farben neben Chorizo, Inselwein und Ziegenkäse vom Markt.

Von Interesse für meine Arbeiten ist vor allem das Leise, auf den ersten Blick Unscheinbare und Unaufgeregte. Der Beginn des künstlerischen Prozesses kann das genaue Betrachten und Zeichnen sein, aber auch das schnelle Skizzieren und der Versuch, das Flüchtige festzuhalten. Manche der Skizzen werden malerisch, in Form von Monotypien oder Mischtechniken weiter entwickelt.